14.13. Der berühmte goldende Stein

März-3949

was der Dicke erfolgreich schafft, schaffen wir auch…

März-4003

hier werden Blöcke für den Bau gepresst

März-4015

rauchender Mönch, beobachtet bei einer Mittagspause

März-4061

Tim müde, Tim geht schlafen…

März-4033

Mutter? Schwester? Tante? Jedenfalls nicht begeistert…

März-4069

Wer will fleissige Handwerker sehn?

März-4067

junger Beobachter der Bremshebelreparatur

März-4076

Romeo oh Romeo…

März-4119

Der Beweis dass das Betelnuss kauen einfach nicht attraktiv macht

März-4226

„Kuck, ich hab auch ein Flauschtier“

März-4185

Sonnenschutz und Verkaufsstand in einem

März-4168

Hrrhrrr… jaaa, genau da!

März-4233

Typische Müllentsorgung

März-4241

junger Mönch

März-4276

auch dieser Laster ist voll

März-4298

ein Stück des Fußwegs

März-4296

einer der Almosen sammelnden Mönche

März-4307

Da ist der Stein.

März-4349

Jo und der Golden Rock

März-4381

ob die Schuhe bequem sind?

März-4413

Durian und dahinter Jackfrucht

März-4417

eine Tempelanlage in der Ferne

März-4495

junge Nonnen beim Sammeln der Essensspenden

März-4487

Arbeiterin auf einer der Baustellen

März-4456

das ist MEINE Melone…

März-4434

unser neuer Guide ist auch hoch motiviert…

Unsere Fahrt zum „Golden Rock“ führte uns durch hübsche Hügel und kleine Dörfer. In einem von diesen war die Straße gerade mal wieder eher Sandkasten als Weg und schwupp, da lag der Olli auch schon. Die Kurve führte einen Hügel hinunter und wie uns dann ein paar Anwohner erzählten, legten sich hier täglich um die 5 Mann hin. Olli war allerdings der erste Ausländer. Bei dem Sturz war blöderweise der Bremshebel abgebrochen, ohne den war eine Weiterfahrt erstmal nicht drin. Aus einem „na, zum Glück hab ich den als Ersatz dabei“ wurde dann ein „verdammt, das ist der für die Kupplung“ und die Frage, „wo krieg ich jetzt einen Bremshebel her?“. Bei 40° im Schatten wurde dann im wahrsten Sinne fieberhaft nach einer Lösung gesucht – gefunden wurde dann ein Stück Bambus. Es wurde geschnitzt, geklebt, gefeilt und letztendlich auch wieder gebremst. Mit dem handgefertigten Spezialbremshebel ging es dann weiter.
Ca. 1 Stunde von unserem Ziel entfernt dann die nächste Verzögerung… Asiatische Motorradfahrer sind eine seltsame Spezies, wir haben seit Indien den Eindruck, kaum am Lenker verlieren sie den Überlebenssinn und gesunden Menschenverstand. Ohne Helm zu fahren ist hier verbreitet, viel schlimmer finden wir aber, dass auch keiner mehr kuckt – da wird einfach überholt, rausgezogen und die Straßenseite gewechselt. Der Hintere wird schon kucken. Einer dieser Mopedfahrer war auf entgegenkommender Spur viel zu schnell unterwegs. Als Ulf ihm da in der Kurve mit seinem großen Truck entgegenkam, bekam er Angst und veriss den Lenker. Soviel zum Bericht aus Rouletout. Wir sahen nur zwei Typen die auf der Straße standen und ein schnell rutschendes Moped. Zu schnell um auszuweichen. Einen lauten Schlag später – und ein Burmese hatte einen großen Schrotthaufen und wir den nächsten Platten. Außerdem saß Bounty auf meinem Schoß. Wie sie es macht, quasi noch während des Knalls auf meinen Schoß zu hüpfen, ist mir noch immer ein Rätsel… Dass es wohl sein Fehler war, war dem Burmesen wohl sehr bewusst, noch bevor wir mit ihm reden konnten, war er mit dem Moped weg. Schiebend allerdings. Unser Vorderreifen war von der Felge durchgestanzt… das war nicht zu flicken. Wenigstens haben sich so unsere beiden Ersatzrades bezahlt gemacht. Jetzt mussten wir nur wenigstens eines davon wieder einsatzfähig machen, um auch in Zukunft eines in Reserve zu haben.
Aus der Ferne hatten wir den goldenen Stein schon gesehen, dachten wir zumindest. Uns wurde dann erklärt, dass das nur eine Replik wäre und der echte viel größer. Na mal sehen.
Am nächsten Morgen ging es dann zur Lasterstation, die ersetzen hier die Busse. Wir kletterten in das Führerhaus und machten es uns zu 6. hier „bequem“.  Die Ladefläche war schon voll… ca. 50 Personen finden pro Laster Platz. Das hätte uns eigentlich schon Warnung sein müssen, aber wir konnten dennoch nicht abschätzen was uns erwarten würde. Eine Stunde lang quälte sich der Laster mit leuchtenden Symbolen im Amaturenbrett und passender Geräuschkulisse den Berg hoch. Zwischendurch wurde noch kurz Halt gemacht, damit man auch schön spenden kann. Oben angekommen ging es die letzten Meter dann zu Fuß, oder auch in einer Sänfte wenn man das möchte. Die Atmosphäre war magisch und spirituell, ungefähr so sehr wie Verkaufsfernsehen mit Rheumadecken. Rechts und links stehen Verkäufer mit alternativen Heilmittelchen, goldenen Buddhastatuen, Fressbuden und in den sich drängelnden Menschen die bettelnden Mönche. Die sich übrigens nicht bedanken müssen, wenn sie etwas erhalten – sei lieber dankbar, dass sie die Spende angenommen haben. Der Golden Rock selber war dann kleiner als erwartet und Frauen in der Nähe nicht erlaubt. Auf dem Platz davor konnten die Gläubigen ihre Spenden an Buddha ablegen, fast immer eine Obstschale, die dann zwei Minuten später von einem Angestellten in einen großen Müllsack geworfen wird. Religion schön und gut, aber ich finds schwer nachzuvollziehen wie ein Land so unheimlich viel gutes Essen einfach täglich wegwirft. (Bevor jetzt die erhobenen Zeigefinger kommen – ja, bei uns in Deutschland wird sicher auch viel weggeworfen. Aber wir kaufen es wenigstens mit dem Gedanken, dass zu essen was wir kaufen – hier wissen die Menschen dass es dann da steht und verrottet. Im besten Fall fressen es die Affen.)
Wir blieben nicht lange… es standen ja auch noch ein paar zu bewältigende Kilometer an. Und: Strand. Da die Straße nach Thailand eine Einbahnstraße über die Berge ist, deren Fahrtrichtung täglich wechselt, hatten wir einen extra freien Tag. Den würden wir am Meer verbringen. Und: Jos Geburtstag dort feiern. Zusammen mit  Berna, Bargyi und Ali war er jetzt das vierte Geburtstagskind in Myanmar.

Werbeanzeigen

14.12. Die nächste Bootsfahrt… und immernoch lustig ;)

März-3303

Alle haben immer was zu tun…

März-3314

Das erste Boot ist gefüllt

März-3335

die andere Bootsfüllung ;)

März-3410

das Postgebäude

März-3348

burmesischer Fischer

März-3427

ich vermute ganz stark – Touristen?!

März-3453

Padaungfrau bei der Arbeit

März-3535

Die Jungs vom Shop

März-3480-Bearbeitet

junge Padaung beim Weben

März-3472

junge Padaungfrau konzentriert am Webstuhl

März-3466

Hier gab es Kopfschuck zu kaufen…

März-3597

Zu Hülf!

März-3758_HDR

die schwimmenden Beete

März-3741

junges Mädel auf einem Boot

März-3739

Kippenpause

März-3722

Hier wird vom Boot aus geduscht

März-3661

Beinruderer und Fischer auf dem See

März-3782

Ältere Lady wartet auf ihr Taxiboot

März-3853

Kuck mal, die Weiße fotografiert dich! – Hö?

März-3822

Spring Rasmus, spring ;)

März-3811

Unbeobachtet…

März-3894

Sonnenuntergang am See

März-3867

Mutlu scheint die Sonne aus dem Ohr

Da wir in Inle zwei Nächte bleiben würden, ging es am Morgen nicht direkt weiter, sondern es war Zeit für weitere kleine und größere Reparaturen an allen Fahrzeugen. Zwei Hunde wuselten zwischendurch und versuchten mit allen zu spielen die gerade Zeit hatten. Nachmittags war es dann wieder Zeit fürs Touristenprogramm: eine Bootsfahrt auf dem Inle See. Diesmal durften die zwei Fellnasen auch mitkommen.  Heute kam Bargyi mit, anstatt unseres Touristenführers. Der war wohl in der Nacht nach einem Streit mit Bargyi gegangen, bei dem ihm vorgeworfen wurde, dass er seine Aufgaben komplett nicht erfüllt. Unser Vorschlag auf einen neuen Guide zu verzichten und das Budget lieber als Gruppe zu konsumieren, wurde dann aber nicht ernst genommen. Schade eigentlich ;)
Am Dock angekommen sahen wir dann die Nussschalen, in denen wir die nächsten Stunden übers Wasser brausen würden. So richtig vertrauenerweckend sahen sie nicht aus, aber wenn man nicht so genau hinkuckt, passt das dann schon. Wir teilten uns also auf zwei Boote auf und los gings. Berühmt für diesen See sind die Beinruderer. Darunter konnte ich mir so gar nichts vorstellen, bis wir die ersten sahen: mit dem Bein ums Paddel geschlungen, stehen die Ruderer auf ihrem Boot und paddeln sich so vorwärts.
Unser erster Halt war in einem kleinen Geschäft, dass traditionelle Waren verkauft. Die Hauptattraktion sind allerdings die vier Frauen mit den Messingspiralen um den Hals, bezeichnet als Padaungfrauen. In der Kindheit wird ihnen die erste angelegt, mit ca. 20 kommen dann 3-4 weitere Windungen hinzu und dann alle 2 bis 3 Jahre eine weitere. Es wurde übrigens widerlegt, dass diese Technik der Halswirbelsäule schadet und die Frauen ohne die Ringe an Genickbruch sterben würden…
Auf dem Weg in die schwimmenden Gärten ließen wir dann die hiesige Pagode aus… Die Gärten selbst entstehen durch Wasserpflanzen, an deren Wurzeln sich Schlick und Erde sammelt und dann nach und nach einen Boden für Beete bildet. Angebaut werden darauf dann unter anderem Tomaten. In mitten dieser Beete sollte Maja noch eine Runde fliegen gehen. Dafür braucht es aber ein Stückchen geraden Boden um sicher zu starten und vor allem: auch wieder zu landen. Mit Bargyis Hilfe wurde den beiden Bootsführern unser Vorhaben erklärt und unser Boot mit etwas Schwung auf eines der Beete geparkt. Mutlu beobachtete uns schon die ganze Zeit und vermisste seine kleine Bounty offensichtlich. Mit Schwung sprang er vom Boot. Und ging unter.  Er hatte wohl die Schwimmpflanzen als festen Boden interpretiert und war sichtlich verwirrt wo das Wasser herkam. Unter großem Gelächter versuchte er dann erfolglos auf die Boote zu kommen, aber mit beherztem Griff zog Rasmus ihn dann wieder hoch. Mutlu rollte sich direkt auf Rasmus Platz ein… der hatte wohl einen neuen Freund gefunden.
Durch die schwimmenden Beete hindurch ging es noch in ein kleines Dorf, wo ein Teil der Gruppe sich für eine kleine Stärkung ins Restaurant setzte und der andere Teil mit Kamera und Drohne bewaffnet die goldene Stunde nutze.
Mit der untergehenden Sonne ging es dann zurück, Zeit fürs Abendessen…

14.11. Inle See, wir kommen…

März-3132

Provence? Toskana? Myanmar!

März-3154

ein Burmesischer Streifenpolizist

März-3152

fasziniert von dem großen weißen Mann…

März-3151

der Polizeihund

März-3138

und mal wieder Baustelle

März-3168

„traditionelle“ Souveniers

März-3216

Jackfrüchte

März-3208

in der Höhle des Buddha

März-3195

nein, die Spinne konnte mir keiner erklären

März-3183

Händler bei der Papayapause

März-3178

auch hier wird viel mit dem Kopf gearbeitet

März-3220

der Eingang zur Höhle…

März-3230

Straßenrandstupa

März-3228

Mönch mit Sonnenschutz

März-3224

Mönch bei der Zahnpflege

März-3245

burmesische Frauenfußballmannschaft. Stolz wie Oskar.

März-3297

Kuckuck… siehst du wie ich wachse?

März-3292

Diagnose läuft…

März-3277

Kleiner Junge beim Duschen

Nach der harten Tour am Vortag waren wir sehr froh, dass es entspannt weiterging. Auf dem Programm stand eine Höhle, auf die wir sehr gespannt waren und hofften, mal etwas anderes und schöne Landschaft zu sehen. Tja, nix wars. Durch die Tourifallen und Souvenirshops durch, auf den Parkplatz und dann mit dem Aufzug nach oben in die „Höhle“. Es war zwar eine Höhle, aber – Überraschung“ – voll mit Buddhastatuen jeder Größe. Ein leerer Akku (ja, passiert auch mir hin und wieder) brachte mir dann eine Buddhapause ein… Langsam ging es dann über die Treppe wieder nach unten, die letzte hatte doch einen kleinen Muskelkater hinterlassen. Unten begegnete mir dann das erste mal frische Jackfrucht. Ich liebe Früchte und viele hab ich auch schon probiert und wenn nicht, dann wenigstens schon mal gegoogelt. Die Jackfrucht fiel in die zweite Kategorie. Das herausragende: eine Frucht kann bis zu 15 kg wiegen. An einem Stand wurde dann Jackfruchtteile verkauft, von dem wir eine Tüte voll mitnahmen. Sehr lecker! Beschreiben würde ich den Geschmack als „tropisch“, so wie man sich das als Mischung vorstellen würde… Ein bisschen Ananas, Mango, Passionsfrucht..- Tropi Frutti als Frucht.
Es war früher Nachmittag als wir in Inle ankamen und auf den Hotelparkplatz rollten. Bereits am Morgen hatte Ulf versucht, Bargyi klar zu machen, wie dringend er heute einen Platz brauchte,an dem er sein Führerhaus aufhängen konnte um zu sehen was los war. Die Zeit drängte, denn es war Freitag und in drei Stunden machten in Deutschland die Werkstätten Feierabend. Das Hotel hatte einen überdachten Bereich vor seinem Eingang, mit massiven Balken, die sich perfekt für Ulfs Zweck eignen würden. Sofort wurde gefragt, ob das in Ordnung ginge, alternativ müsste eine Brücke oder ein stabiler Baum gefunden werden. Es dauerte eine gute Stunde, bis klar war, dass keiner sich traute irgendwas zu entscheiden und der Besitzer nicht erreichbar war. Ulf war langsam am Ende seiner Geduld und Bargyi verstand immer noch nicht, dass er größere Probleme als einen wütenden Hotelchef haben würde, wenn wir hier bis Montag warten müssten. Die Diskussion fand ein lautes Ende als Ulf anfing das Führerhaus an den Balken zu binden. Wir waren zwar stolz auf Bargyi, dass er es geschafft hatte laut zu werden und seine Meinung zu sagen, aber gelöst wurde so das Problem trotzdem nicht. Frustiert zog er sich dann in sein Hotelzimmer zurück, während die Jungs anfingen richtig zu arbeiten. Dass dem Hotel ein breiter Gurt nichts ausmacht, war eigentlich klar, die ganze Aktion bestätigte das dann nur. Beheben konnte man den Schaden nicht, aber zumindest gab es das OK, das Ulf so problemlos bis nach Thailand in die nächste Werkstatt fahren konnte. Bargyi und Ulf entschuldigten sich für den Tonfall dann am Abend und wir erklärten Bargyi noch mal in Ruhe, wie groß sein Problem gewesen wäre… langsam sickerte es.

14.10. ein langer Tag…

März-2850

Spiderman grüßt :)

März-2895

auch Mutlu ist zu warm…

März-2883

eine Palmölpresse

März-2869

Herr über die Presse

März-2907

Das Kloster auf der Bergkuppe

März-2978-2

Cordula aus Garmany hat 50$ gespendet

März-2920

ein Potenzmittel. hätte ich auch selbst drauf kommen können

März-2919

Burmesin am Tempel

März-2981-2

die Kleine bestand sehr vehement auf ihre Streicheleinheiten…

März-3021

im Tempelvorhof gibt es Fressbuden

März-3013

ein Mönch

März-2994-2

Spenden sammeln fürs Treppe putzen

März-3027

auch Blumen werden gerne gespendet

März-3031

:)

März-3043

kurze Abkühlung

März-3095

Tim, Lili und Coco

März-3087

Nebenan wird langsam aufgeräumt

März-3067

Konzentration auf allen Gesichtern

März-3065

Ali kümmert sich derweil um seine Augenbrauen ;)

März-3108-2

Reifenwechsel

März-3111-2

Tempel im See (am Straßenrand)

März-3124

dahinten zündelt einer…

Hoffentlich lernen Bargyi und sein Bruder etwas aus uns und verlegen den Teil mit dem Sonnenaufgang eine Nacht nach vorne. So waren wir durchaus etwas platt, als wir nach den nächsten 200 km den Motor abstellten. Wir wussten aber auch noch nicht, was noch so an diesem Tag passieren sollte.
Aber von vorne: Der Halt an einem der höchsten Tempel trug nicht dazu bei unsere Verfassung zu bessern. Bei über 30° im Schatten machten wir uns auf, eine nicht enden wollende Treppe nach ganz oben zu steigen. Jo war wegen Bounty am Bus geblieben – bei der Hitze war im Bus bleiben keine Option, aber draußen bleiben wegen der Affen keine Alternative. Verpasst hat er nichts… außer mich mit Schnappatmung.
Es war bereits nachmittags, als wir nochmal eine kurze Essenspause einlegten. Außerdem wollte Ulf mal unter seinen Truck kucken, es waren komische Geräusche zu hören… Wir bestellten also mit Übersetzung von unserem Guide „fried noodles“ für alle. Und bekamen – Suppe. Irgendwo war da wohl was schiefgelaufen. Da die Suppe auch noch das gleiche kosten sollte, waren wir dann doch unzufrieden. Mit etwas Diskussion nahmen sie das Essen dann aber zurück und brachten das gewünschte Gericht. Unser Guide hatte seine Nudeln inzwischen aufgegessen…
Von Ulf kam dann die Meldung, dass wohl ein größeres Problem vorlag… er hatte sich den Kippmechanismus durch den Fußboden gedrückt, weil der kippte ohne das Führerhaus mitzunehmen. Fahren ging noch, zumindest bis zum nächsten Hotelparkplatz wollte er noch kommen, aber dann erst mit Rücksprache bei Mercedes. Wir waren also gerade eingestiegen, als er nochmal kam und etwas schwarzes in der Hand hielt. Es war – das Gaspedal. So fuhr er erstmal nirgendwo mehr hin. Also wurde der Kleber ausgepackt und mit Olli und Jo das Gaspedal wieder angebracht. Bargyi hatte vermutlich noch nicht verstanden, wie ernst der Schaden sein konnte. Nach fast drei Stunden waren alle soweit wieder fahrfähig und die Sonne auch noch nicht ganz untergegangen. Wir hatten aber noch eine Strecke vor uns, die von den Kilometern her ganz ok aussah, aber wir wurden schon gewarnt, dass sich das letzte Stück über Serpentinen ziehen würde. Also keine Zeit mehr vergeuden, Abfahrt. Die Landycrew überholte uns nach 2 km um uns zu sagen, dass unser Hinterreifen etwas platt aussah. Tatsächlich – unser allererster platter Reifen. Den zu wechseln dauerte dafür nur fünf Minuten, bevor wir uns dann ans Aufholen machten. Weit konnten sie ja nicht sein, bis auf die zwei Motorräder waren wir die schnellsten (zumindest wenn Jo fährt).
Als wir dann alle wieder da waren ging es auch schon bergauf. Inzwischen war es dunkel geworden, etwas das wir gerne vermeiden, aber heute war es wohl unumgänglich. Es war schon gegen 22 Uhr als uns die ersten brennenden Hänge auffielen. Dass hier die Bauern ihre Felder abfackeln oder Müll verbrennen ist uns nicht neu, aber dass es über die ganze Breite eines Berghanges leuchtet, das was dann doch etwas seltsam. Es blieb auch nicht bei einem Hang, sondern überall tauchten flackernde Stellen auf, mal kleiner, mal größer. Ab und zu auch direkt an der Straße. Ein gutes Gefühl hatten wir beim Anblick dieser Feuer nicht so richtig, man konnte nicht einschätzen was hier los war. Nach kontrolliertem Abbrennen sah das einfach nicht aus. Zwischen 1 und 2 Uhr nachts kamen wir dann auf unserem Parkplatz an, parkten und fielen tot ins Bett. Man erinnere sich – früh waren wir um 5 Uhr aufgestanden um den Sonnenaufgang zu sehen.

14.09. Bagan, die Zweite

März-2376

CC an den Tempeln

März-2450

Schleudertrauma überwunden, auf zum Startplatz

März-2445

Ulf und Berna ♥

März-2426

Ein paar Touristen gab es auch hier

März-2472

Kritische Blicke

März-2466

Neugierde ist bei allen zu sehen

März-2492

Sonnenuntergang über Bagan

März-2549

Veganer Alptraum ;)

März-2540

ein Festmahl

März-2557

erste Sonnenstrahlen

März-2695

Bounty ist sicher noch unsicher wo sie hier gelandet ist

März-2683

Was die wohl wieder aushecken?

März-2678

Ballons über Bagan

März-2668

Bounty gefällts hier auch

März-2651

Voll romantisch und so. Ian und Stiena :)

März-2644

Sehr früh am morgen…

März-2643

Endlich geht sie auf :)

März-2613

Morgennebel

März-2847

An unserem Schlafplatz

März-2844

Einheimischer in Bagan

März-2831

Aufbruchstimmung

März-2793

Ich bin nicht! überzeugt….

März-2769

Immer wieder und für alle neu und spannend

März-2717

Uns gibts auch mal in süß… Danke Ulf :)

Wir hatten uns vorgenommen abends zu grillen und wollten eigentlich mit unserem Guide auf den Markt um Fleisch zu kaufen. Das hatte er uns auch vormittags zugesagt. Als es jetzt allerdings Zeit wurde, verabschiedete er sich. Seine Oma wohnt ja nur ein Dorf nebenan, die geht er jetzt besuchen. Also ich hab meine Großeltern ja auch lieb, aber dafür meine Kunden einfach stehenlassen (die für den ganzen Tag bezahlen und obwohl ich in jedem Fall eher Feierabend hätte als sonst)? Aber egal, wir waren ja schon groß und einkaufen würden wir schon schaffen. Soweit zum Plan. In der Realität hatte leider der Markt schon zu. In einem Supermarkt fanden wir dann noch Getränke und Eis, mit denen wir erstmal zurückkehrten. Olli und Jo gingen dann doch nochmal auf die Jagd und kehrten erfolgreich mit Tüten voller Gemüse, einem großen Fisch und öh, speziellem „Kühlfleisch“ zurück. Während die Landycrew sich bereits daran machte Salat zu schnippeln und alles andere aufzutauen, packten wir die anderen vier und Maja ins Auto und machten uns nochmal auf den Weg. Der Ort an dem wir hielten war ein glücklicher Zufallstreffer. Von einem kleinen Hügel aus konnte man wunderschön auf die umliegenden Tempelanlagen blicken und die bald untergehende Sonne tauchte die Landschaft in warmes Licht. Maja brauchte erst noch eine Behandlung gegen Schleudertrauma bevor sie sich bereit erklärte abzuheben. Dafür brachte sie dann aber die Kinder zum staunen, die glatt vergaßen, dass sie uns selbstgemalte Postkarten verkaufen wollten.
Zufrieden machten wir uns auf den Weg in unser Camp, um dort eins der besten Abendessen seit langem zuzubereiten. Huhn, Fisch, Prawns und Gemüse landeten auf dem Grill und hinterher der ein oder andere Knochen in den Hundenäpfen. Satt und kugelrund fielen wir in die Betten. Morgen früh wollten wir schon um 5 Uhr fit für den Sonnenaufgang sein…
Als unser Wecker klingelte zweifelte ich kurz an unserem Vorhaben… wollten wir wirklich jetzt unser gemütliches Bett verlassen und mit Sack, Pack, Hund und Stativ zu den Tempeln aufbrechen? Ja wollten wir. Schließlich hatten wir magische Bilder von Heißluftballons im Sonnenaufgang über den Tempeln vor Augen. Mit Bargyis Auto und unserer CC ging es zu einem Tempel, etwas abseits der großen Touriplätze. Ich bin noch immer begeistert, dass wir problemlos die Hunde mit nach oben nehmen konnten (auch wenn ich überzeugt bin, dass das nicht der Normalfall ist). Die nächsten 3 Stunden verbrachten wir auf dem Tempeldach mit wunderschöner Aussicht. Und auch wenn es vielleicht nicht ganz so magisch war, weil der Sonnenaufgang und der Startpunkt der Heißluftballons nicht zusammenpassten, für mich war es einer der schönsten Sonnenaufgänge der Reise.

14.08. Bagan, Teil 1

März-2086

Bewässerung der vielen Felder

März-2088

Kuhherde auf dem Nachhauseweg

März-2105

Rasmus. Oder so.

März-2120

Soo unheimlich…

März-2125

Mmmhh.. Mais.

März-2141

Gläubige beim Gebet.

März-2136

Buddhistische Nonne

März-2134

ein Tourist

März-2153

der goldene Tempel und seine Besucher

März-2159

Buddhistin im Gebet versunken

März-2186

Tourifoto? Können wir auch!

März-2223

Steintempel und Souveniershops

März-2211

Burmesin

März-2228

Buddha und seine Spendenboxen

März-2293

Coole Typen

März-2281

Mit Coco abseits der Wege…

März-2248

Ulf ist auch „kurz rechts abgebogen“

März-2246

Alles echt und authentisch. Oder so ähnlich…

März-2343

bei der Hitze eigentlich ganz angenehm als Spielplatz

März-2338

auf dem Rückweg dann doch im Wasser

Februar15-1431

Wassermelone für alle :3

Februar15-1411

Das Strandgebäude vom Fluss aus

Auf unseren Stellplatz in Bagan waren wir gespannt, denn auch hier würden wir wieder zwei Nächte verbringen. Der Platz war dann eine positive Überraschung, ein ehemaliges Restaurantgelände am Strand hatte einen Parkplatz frei. Man lief über einen gepflasterten Weg zu der Ruine, die sicherlich eine wunderschöne Kulisse für unterschiedlichste Feierlichkeiten bieten würde… Wenn man unten durch geklettert war kam man an das Flussbett, an einen kleinen Bach der uns von noch mehr Sand trennte. Leider roch er etwas unangenehm, so das nur Rasmus mutig genug war komplett hinein zu springen. Wir anderen zogen es vor durchzulaufen. Mutlu war in dieser Zeit schon mehrmals mit Anlauf ins Wasser gesprungen und hatte sichtlich Spaß nach den fliegenden Wassertropfen zu schnappen. Bei dieser riesen Schnauze klingt dass dann fast schon wie ein Krokodil. Für Bounty war es die erste richtige Begegnung mit Wasser (das einmal reinwerfen zählt nicht so richtig). Von alleine wollte sie noch nicht ins nasse, komische Zeug. Aber als dann alle auf der anderen Seite waren und sich langsam entfernten und das Fiepen einfach nicht half, kam sie doch hinterher. Erst vorsichtig tasten und dann aber mit Schwung durch. Klassischer Fall – der Akku ist immer im falschen Moment leer. Ich ging also nochmal zurück, die Kamera ablegen und die Wassermelone holen. Mit Coco und Olli, die die Motorräder nicht alleine lassen wollten und nicht an den großen grünen Safe kamen, um wenigstens die Wertsachen abzuschließen, folgten wir dann dem Rest an den großen Fluss. Schon aus der Ferne wurde mir da zu gerufen, ich solle mich beeilen. Der Grund: unser Hund war schwimmen. Also jetzt gerade noch geparkt auf der großen Insel Jo, aber schon auf dem Rückweg. Frauchen stolz. Hund nass. Als Belohnung gabs Wassermelone für alle.
Das Abendessen gab es dann in einem Lokal, in dem mehr Deutsch als alles andere gesprochen wurde… Lecker wars trotzdem und die Cocktails eine nette Abwechslung zu den vielen Litern an Wasser die wir tagsüber tranken.
Für den nächsten Tag gab es wieder Fahrräder, eine gute Wahl die ich so weiterempfehlen würde. Nur das Rad, das würde ich mir nächstes mal gerne selbst aussuchen ;) Unsere Gruppe radelte dann geschlossen unserem Guide auf dem E-Roller hinterher. Erster Stopp: goldener Tempel. Die Eintrittspreise für die besichtigten Orte waren in unserer Tour inklusive, deswegen kann ich dazu wenig berichten. Für Bagan hatte ich aber das Schild gesehen: 20$ für den kompletten Bereich. Rückblickend kann ich sagen, das er es wert und angemessen ist. Bis dahin sollten aber noch zwei Tage vergehen.
Wir ließen unsere Schuhe, wie bei jedem Tempel, am Eingang und betraten den Innenhof. Zeit für einen kurzen Kulturschock. Uns waren ja schon einige Touristengruppen begegnet, aber das übertraf alles bisherige. Außer Side in der Türkei, dort hatten wir das aber erwartet.
Der Kontrast hier war faszinierend: zwischen all den knipsenden Touristen, die ein Foto mit sich und der Goldenen Wand haben wollen, sitzen die Gläubigen, beten, meditieren und opfern Räucherstäbchen und Obst.
Zeit für den nächsten Tempel. Zeit für die nächsten Souvenir- und Klamottenshops. Zeit für die nächsten goldenen Buddhastatuen. Mein Eindruck, dass die Bauwerke von außen schöner sind, als von innen wurde auch hier bestätigt.
Auf dem Weg zum nächsten und für heute letzten Tempel, kamen wir dann an unzähligen weiteren vorbei. Jetzt wurde es interessant. Kaum war man ein bisschen ab von den großen Tempeln und den Hauptattraktionen, war kaum noch jemand zu sehen. Und das obwohl die meisten kleineren Tempel den Großen in nichts nachstanden. Coco und ich hatten es geschafft die Gruppe zu verlieren, als wir kurz für ein Foto hielten. „Nur mal ganz schnell ein Foto von da oben“…und schwupps waren sie weg. Unseren Männern war unser Fehlen gar nicht aufgefallen.Typisch :D

14.07. Eine Bootsfahrt die ist lustig…

März-1544

Schlafmaske Modell Overlander ;)

März-1559

So ähnlich sah unser Boot auch aus

März-1539

Hihi… „Olli mach mal Pauschaltourist“ ;)

März-1535

3 Burmesen im traditionellen Longyi

März-1578

Taxistand

März-1608

Boden wässern gegen den Staub

März-1594

Reibstein zur Herstellung der Thanakapaste

März-1591

Smartphonemönch

März-1613

Die Glocke mit Touristen zum Größenvergleich

März-1656

Entlausen ist hier noch gang und gebe

März-1653

diese Pagode ist besonders von außen beeindruckend

März-1651

das klassische Motiv in der Entstehung

März-1649

Harte Verhandlungen ;)

März-1629

Die Pagode mit der Glocke von außen

März-1614

Jetzt darf er endlich

März-1709

Heimfahrt

März-1686

Rasmus

März-1679

Sonnenuntergang am Fluss

März-1719

Burmesische Dusche

März-1962

Marmorbearbeitung

März-1936

Kuck mal, meins ;)

März-1935

Geschwister

März-1889

Blumenkettenverkäuferin bei der Arbeit

März-1857

Nonne im Tempel

März-1803

Unter goldenen Schirmen werden die Novizen zum Tempel geleitet

März-1783

Familienangehörige

März-1834

Frauen in traditioneller Tracht eines der nördlichen Bergvölker

März-1779

Angehörige oder zukünftige Braut? In jedem Fall: sympathisch.

März-1776

Schnell noch mal was essen…

März-1757

unterwegs zur Brautschau

März-1744

zukünftige Mönche

März-2018

CC, Lili, Tim und der Wagen von Bargyi

März-2019

Zuckerrohrsaft

März-2030

die U-Beinbrücke

Für den Nachmittag war eine Bootstour zur größten Glocke Mandalays angesagt. Also alle Mann an Bord und ablegen. Die nächste Stunde verbrachten wir in einem angenehmen Halbschlaf, eine Pause vom Fahren und Besichtigen war bei allen sehr willkommen. An der Steinpagode angekommen mussten wir erst an einer Reihe Shops vorbei, ganz tolle und billige Hüte/Hosen/Souvenirs/Kunstwerke konnte man hier erwerben. Also, wenn man das wollte. Die Bilder der laufenden Mönche mit ihren Schirmen sind ja an sich nicht ganz daneben und handwerklich auch nicht verkehrt, aber so richtig attraktiv macht es nicht, wenn das selbe Motiv an 8 verschiedenen Ständen in jeder Größe zum Kauf angeboten wird.
Die Pagode war innen nichts weiter als ein großer Raum mit einer Buddhastatue, von außen attraktiver als von innen. Wir waren aber vor allem wegen der Glocke hier – man hatte Jo versprochen dass jeder mal läuten durfte. Krawall machen? Na logisch!
Coco kaufte sich dann auf dem Rückweg doch noch eine Hose, zugegeben, die sind schon sau bequem… ich hab mir genau so eine von zuhause mitgenommen. Allerdings ganz schwarz, nicht dass mich jemand mit den hier aufgedruckten Elefanten verwechselt ;) Sie handelte sich einen anständigen Preis aus, bei dem die Verkäuferin irgendwann anfing leiser zu sprechen – nicht dass das die verbrannten Pauschaltouristen neben dran hören.
Die Heimfahrt genossen wir mit Blick auf einen herrlichen Sonnenuntergang mit Nichtstun.
Der nächste Tag begann wieder mit einem Halt an einer Pagode. Ich hätte einen Longyi (burmesischer Wickelrock) umwickeln müssen um eingelassen zu werden, da mein Kleid zu kurz war. Da es mir gerade genug an Buddhastatuen war, entschied ich mich am Eingang zu warten und stattdessen die Prozessionen der zukünftigen Novizen zu beobachten. Eine seltsame Mischung ist das schon, die bunt angemalten Jungs, die fast alle keinen besonders glücklichen Eindruck machen und danach die strahlenden Eltern. Gefolgt von den jungen Ladys die zur Brautschau zur Verfügung stehen.
Es dauerte nicht lange bis alle wieder fahrbereit waren und wir zum nächsten Ziel aufbrachen. Zwischendurch gab es noch einen kurzen Stop an einer Marmorwerkstatt, in der Buddhastatuen gefertigt werden. Wie geplant dieser Stopp war, weiß bis heute keiner…
Das richtige Ziel war die U-Bein Brücke, gefertigt aus Teakholz. Das hat die Eigenschaft im Wasser nicht zu faulen und wird daher für Häuser und Brücken gerne genutzt. Heute war ein Durchhängen in der Gruppe deutlich zu spüren, denn statt die Brücke zu besichtigen saßen nach kurzer Zeit fast alle im Restaurant und ließen sich ein kühles Getränk schmecken. Wir probierten Zuckerrohrsaft, der direkt nebenan frisch gepresst wird. Sehr süß, aber nicht so klebrig wie erwartet und eisgekühlt macht er schön frisch. Genau die richtige Stärkung um die restliche Strecke nach Bagan noch zurückzulegen.