16.03. Von Kampot nach Siem Reap

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Gefunden!!

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Ein Bounty-Ei! Gezeichnet von Chris

Wie am Tag zuvor waren wir hochmotiviert weiterzufahren… aber es war inzwischen Ostern geworden. Und Chris und Laura bestanden darauf, dass erst noch Eier bemalt und versteckt werden müssen. Ich muss sagen, so viel Spaß hatte ich an Ostern schon lange nicht mehr. Für die anderen drei hatte ich heimlich im Supermarkt nebenan noch „Special Eggs“ besorgt… Für Jo Gummibärchen, für Chris ein Twix und für Laura – ein Bounty. Mit Namenszetteln lagen die dann auch mit versteckt und wir hatten einen Heidenspaß Laura zuzusehen, wie sie gefühlte 100x mal an ihrem vorbei lief und es trotzdem nicht sah.

Inzwischen war es Mittag geworden… vieeel zu spät um heute noch loszufahren und abends würde Michelle ein Roastdinner veranstalten. Also bleiben wir doch noch einen Abend… und bereuten es in keinster Weise. Das Essen war superlecker und hinter uns ging langsam aber sicher ein Blutmond auf. Mit Kamera und Stativ bewaffnet versuchte ich das festzuhalten, als Chris mich dann auf den Jupiter aufmerksam machte. Auf einmal waren die Rollen getauscht, Laura die temperamentvolle Italienierin war ruhig und Chris, der sonst sehr ruhig ist, kam ins Erzählen. Er zeigte uns eine Menge Sternbilder, behalten hab ich davon vor allem den Gürtel des Orion… und ein Bild, auf dem Jupiter drauf ist. „Zu sehen ist“ wäre wohl übertrieben ;)

Es war tatsächlich Zeit weiterzufahren, unser Datum bis zur Einreise nach China rückte näher und Laos sollte auch noch sehr schön sein. Wir verabschiedeten uns ein letztes Mal und brachen nach Norden auf. Mit einem kleinen Schlenker durch die Hauptstadt Phnom Pen kamen wir langsam aber sicher dem Ziel Angkor Wat näher. Ganz würden wir die Strecke aber nicht an einem Tag bewältigen, so dass wir an einem kleinen Guesthouse parkten und uns auf die Suche nach einem Restaurant machten. Das war wieder von Laura empfohlen und eigentlich nur um die Ecke. Wir hatten wieder ein super Timing – Ruhetag erwischt. Nicht weiter schlimm, dann würden wir eben selbst kochen, aber halt schade. Schon kurz bevor wir wieder am Bus waren blitzte es schon gewaltig über uns.. der letzte Teil wurde dann gejoggt. Aber nicht weil es regnete oder donnerte, nein – ich wollte so schnell wie möglich an Kamera und mein Stativ kommen. Und war endlich mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Von hier aus ging es weiter nach Siem Reap, neben der Tourist Police sollte es sich gut stehen lassen. Wir checkten das kurz, tatsächlich – daneben und auf dem Innenhof lies es sich super parken. Draußen zu bleiben zogen wir dann vor, so war es angenehmer mit Hund. Fürs Abendessen wollten wir zur „Schnitzel Wirtin“ – ein Lokal mit Thai und Österreichischem Essen. Auch empfohlen von Laura… angeblich gibt es hier riesige Portionen und das beste Schnitzel. Getestet haben wir dann stattdessen das Cordon Bleu und Rippchen. Omnom. (Fun Fact am Rande: die beiden Hunde hier heißen Bier und Gulasch) und obwohl Kartoffen hier nicht billig sind, gab es genug Kartoffelsalat und Pommes zu unserem Essen dazu. Vollgefressen und mit Rippchenknochen ging es zurück zum Bus. Bounty hatte leider dort warten müssen – einer der beiden Hunde hatte sie im Restaurant nicht haben wollen. Umso mehr freute sie sich über unsere Rückkehr mit den Leckerli…

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