15.03. Thailands Küste

März-6163

Rosa Ministühle für alle!

März-6193

Lieblingsfarbe

März-6194

Blau auf Blau vor Blau

März-6212

„Duftbäumchen“ für den Rückspiegel

März-6219

Ob Bounty das auch so tol fände?

März-6218

Wer da wohl die Aufstellung bestimmt hat?

März-6236

Plitsch Platsch…

März-6260

der Mann, der Hund und das Meer

März-6248

Strandspaziergang

März-6267

Mag ich dich?

März-6272

Ja! Fang mich, wenn du kannst!

März-6288

Durian – König der Früchte – Stinkfrucht

März-6323

Blick nach hinten…

März-6324

Blick nach vorne…

März-6337

Fischer

März-6340

Dorfidylle

Wenn ich so zusammenfasse, muss ich feststellen, dass Thailand irgendwie langweilig war. Obs daran lag, dass alles so ähnlich wie bei uns ausgebaut ist? Oder weil wir bewusst nach ruhigen Orten suchten? Vielleicht eine Kombination aus beidem… Berichte von befreundeten Reisenden bestätigten jedenfalls diesen Eindruck. Ein bisschen schade war es ja schon, dass wir keine Zeit mehr für den Süden und die dortigen Strände hatten, aber die Entscheidung war gefallen. Zurück durch China und die Mongolei zu fahren würde auch etwas Zeit in Anspruch nehmen, allein die „kurze“ Tour durch China ohne große Schleifen für Sehenswürdigkeiten bedeuteten gute 4000km. Unser eigentlicher Plan von Malaysia nach Deutschland zu verschiffen, um keinen „Heimweg“ zu haben, wurde mit zurückgelegter Strecke immer unattraktiver. Fühlte sich einfach an wie „cheaten“ (sorry, mir fällt kein passender deutscher Begriff ein), als wäre die Tour nicht komplett. Da China der gleiche Spaß ist wie in Myanmar, ich sag nur Gruppenreise, hatten wir einen festen Termin für diesen Grenzübergang. Bis dahin blieben 6 Wochen für ganz Südostasien.
Unser nächstes großes Ziel war die berühmte Tempelanlage in Siem Reap: Angkor Wat, dem ein oder anderen vielleicht ein Begriff wenn man Lara Croft – Tomb Raider gesehen hat. Es ist jetzt schon ein paar Jahre her, dass ich den Film gesehen hab, aber schon damals war ich von dem Tempel begeistert. Ich glaube jeder von uns hat so seine eigene Liste mit Dingen die er mal tun oder sehen will, im Englischen gerne als „bucket list“ bezeichnet. (die Übersetzung „Eimer Liste“ klingt so holprig und „imaginäre Liste der Dinge die ich mal tun will“ ist so lang…) Angkor Wat stand also schon ziemlich lange auf meiner Liste, aber nie hätte ich geahnt, dass ich da so schnell hinkommen würde. Nun ja, von Bangkok aus waren jetzt erst mal noch einige Kilometer zwischen uns und Siem Reap. Außerdem wollten wir die Chance nutzen um noch ein paar Tage am Strand zu verbringen, sobald wir nach Norden abbiegen ist das nächste Meer auf der Route die Ostsee… Eine kurze Anfrage in einer Overlandergruppe in Facebook später, hatten wir ein paar  Stellplätze und eine Einladung uns mit anderen Reisenden zu treffen. Die waren aber noch in Kambodscha.
Unsere Strecke bis zur Grenze war eher unaufgeregt, viele nette Stellplätze aber keiner herausragend, so dass uns das weiterfahren nicht schwer fiel. Einer der Plätze war eine Navy-Schule. Das fanden wir aber erst am nächsten Morgen dank Google heraus – es war recht spät geworden und wir noch zu weit vom nächsten Strand entfernt, so dass wir einfach mal rechts abbogen und in einem abgesperrten Bezirk landeten. Man musste am Eingang ein Pfand hinterlegen, Führerschein oder Pass oder ähnliches und bekam dafür eine Eintrittserlaubnis. Im Glauben, dass das eine Zone für Touristen oder so ist, fuhren wir also rein und fanden einen hübschen Schlafplatz. Bounty traf zum ersten Mal seit dem Biss wieder auf fremde Hunde. Zum Glück alle nett (wie eigentlich alle bisher, außer eben eine) und schnell spielte sie mit einer, die wir wegen ihrem Stiernacken und der Kurzhaarfrisur, Major Maggy tauften.
Dass ich gerne exotische Früchte probiere, ist eventuell schon mal aufgefallen – hier in Thailand war es an der Zeit die Durian zu testen. Bekannt auch als Stinkfrucht, wird aber auch als König der Früchte bezeichnet. Ich finde den ersten Namen passender… eine Mischung aus Zwiebel, Knoblauch und Vanille verbreitete sich im Bus und wurde beim Öffnen dann richtig intensiv. Das Geschmackserlebnis war spannend, ein intensiver Geschmack, tatsächlich sehr passend zum Geruch nach Zwiebel und Vanille, aber von der Konsistenz wie Scheiblettenkäse. Wir waren uns einig, einmal probieren reicht. Von den Mangos waren wir dafür deutlich mehr begeistert, die thailändischen sind gelb und haben einen etwas größeren Kern als die Sorte die es bei uns im Supermarkt gibt. Und es gibt Mini-Mangos, etwa so groß wie eine Kiwi und noch etwas aromatischer als ihre großen Verwandten. In einer halben Woche hatten wir den Weg bis zur Grenze zurückgelegt. Zeit sich von den Großmärkten und schnellem Handyinternet wieder zu verabschieden…

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