15.02. Heiße Nächte in Bangkok

März-5300

Zurück in der bunten Welt des Konsums

März-5322

Endlich wieder vereint ♥

März-5329

Wiedersehensfreude :)

März-5327

Ulf trafen wir unterm Truck an…

März-5339

Ziplining über den Fluss

März-5433

Peeling für die Mädchen…

März-5379

Unser kleiner Seehund, also Flusshund oder so…

März-5450

Ja wen haben wir denn da?

März-5473

Jo und der kleine Tintenfisch

März-5469

Hihi… die zwei haben gebremst und sind hängen geblieben

März-6006

Keiner weiß wo der Zettel her kam…

März-6012

Rippchen…omnom

März-6030

Farmarbeiter

März-6107

Zipline-Spaß

März-6053

Alle parken auf der Insel „Jo“

März-6151

Zurück auf den Straßen Bangkoks

Von unserem Aufenthalt in Bangkok kann ich nicht viel Spannendes berichten. Wir ließen Bounty endlich Blut nehmen, um es auf Tollwut-Antikörper testen zu lassen. Für die Einreise in die EU muss da ein bestimmter Wert erreicht werden. (Sie hat mehr als erfolgreich bestanden). Der Tierarzt wollte dann umgerechnet 300$ haben… Auf Nachfrage was denn die einzelnen Teile sind, kam dann raus dass die Hälfte davon nur dafür sind, dass er das zur Post trägt. Denn die Preise für Labor und Fedex waren uns bekannt. Für den Preis konnten wir das auch selbst. Mit dem Einfühlungsvermögen einer Tiefkühltruhe nahm er dann Blut ab und packte es uns ein. 5 Minuten – 50$. Und da sag mal noch einer, Fotografen hätten einen soo hohen Stundenlohn. ;)
In der chinesischen Botschaft wollten wir dann unser Visum beantragen… Nach 6 Stunden Wartezeit und abwechselnd Zeit bei Bounty im Bus (38° im Schatten) wurden wir dann aufs unfreundlichste angebellt „Flight ticket“ und „Hotelreservation“. Die zuständige Beamtin wollte weder zuhören noch verstehen, dass wir eine gebuchte Tour über den Landweg hatten. Nichts mit Visum. Also am nächsten Tag nochmal hin, diesmal mit einer noch hübscheren Buchungsbestätigung mit Hotelliste, nicht aus dem Programm abgeschrieben, sondern mit Briefkopf der Agentur. Wir hatten dann eine nette Dame, die das Konzept verstand und uns direkt die nötigen 18 Tage zusagte. Abholen am Montag. Nach zwei schlaflosen Nächten in dieser viel zu heißen Stadt waren wir sehr froh, dass wir sie verlassen konnten.
Ulf hatte uns geschrieben, er stand etwas nördlich von Bangkok in einem kleinen Klettercamp am Fluss. Das klang perfekt für ein langes Wochenende. Nachdem wir kaum noch abkühlten, lockte uns der Fluss und Bounty würde Mutlu wiedersehen. Schon auf dem Weg aus der Stadt wurde es merklich angenehmer. Könnte aber auch am Fahrtwind gelegen haben.
Im Camp angekommen konnten sich die Fellnasen kaum noch beruhigen, das Rudel war wieder da. Zu zweit buddelten sie sich dann ein Loch unter Rouletout – schön schattig und kühl von unten. Wir verbrachten die Tage mit Schwimmen, Spaß an der Zipline über den Fluss, Jo ging mit den anderen beiden Klettern, wieder Schwimmen und abends wurde gegrillt.
An dem Camp gab es noch zwei andere Hunde, ein Rüde und eine Hundemama. Schon am ersten Tag warnte mich die Campbesitzerin ihr nicht zu nahe zu kommen, sie wäre sehr agressiv. Ich weiß ja nicht, aber ich bin der Meinung, wenn ich ein Camp betreibe, in dem auch kleine Kinder zu Gast sind, dann sollte ich mich drum kümmern, dass meine Hunde keinen Blödsinn treiben können. Zum Schutz der Gäste und damit der Hund weniger Stress hat. Sah die gute Frau wohl anders, aber fragen konnte ich sie nicht, weil sie leider kein einziges Wort Englisch sprach. Auf dem Weg zwischen Fluss und unseren Gefährten kamen wir immer an dem Restaurant vorbei, in dem die zwei Hunde wohnten – die ersten zwei Tage problemlos. Bis wir nachmittags auf dem Rückweg wieder dran vorbei mussten und die Hundemutter von hinten angeschossen kam und ohne Vorwarnung Bounty in den Rücken biss. Das hatte mit „Beschützerinstinkt“ nicht mehr viel zu tun. Mutlu war eigentlich schon vorbei, hörte sie aber fiepen und sprang zurück um seine Kleine zu beschützen. Er pinnte die Hundemutter auf dem Boden fest bis Bounty weit genug weg war. (Ja, der gleiche Mutlu, der am Anfang Angst vor Bounty hatte…) Die saß dann am Auto und fiepte immernoch. Der rote Fleck am Rücken war recht eindeutig.  Von der Besitzerin der Hundemutter kam kein Kommentar. Ich bin mir nicht sicher ob sie draus gelernt hat bzw. überhaupt verstanden, dass das in ihrer Verantwortung lag. Bounty wurde jedenfalls die nächsten Male auf Jos Schultern dran vorbei getragen.
Nach diesem Wochenende ging es dann Montags wieder zurück, Pässe abholen. An der Botschaft lernten wir dann, dass die Informationen nicht mit der Realität zusammenpassen. Dort hieß es bis 12 Uhr ist Abholung, am Gebäude war es dann nur halb 12. Ärgerlich. Bis sie dann um 2 wieder öffneten, nutzten wir die Zeit und suchten eine VW-Werkstatt auf. Hier standen einige Busse und Jo fand endlich die richtige Seitenscheibe. Unsere Plexiglaslösung aus Indien war somit Geschichte. Jetzt noch schnell die Pässe geholt und endlich fertig mit Bangkok.

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